Wie die frühe Kindheit vermessen wird
„Alles, was gemessen werden kann, wird gemessen“ – dieser Satz charakterisiert den globalen Trend der Datafizierung: Kindheit wird zu Datensätzen, Leistungen zu Scores, Potenziale zu Risikokategorien. Während Big-Data-Analysen in Wirtschaft und Schule längst etabliert sind, rücken nun auch Kindertagesstätten ins Visier. So wird auch die Welt der Kindheitspädagogik zum messbaren Spielplatz für Statistiker:innen. Diese Entwicklung lässt sich auch durch wissenschaftliche Analysen bestätigen: So spricht Helga Kelle (2018) von einer „Entgrenzung der vorschulischen Diagnostik“, die sich zunehmend in Richtung schulischer Normierungslogiken verschiebt. Frühe Bildung wird dadurch nicht mehr primär als pädagogischer, sondern als diagnostischer Raum verstanden, in dem Kinder vor allem auf zukünftige Bildungskarrieren vorbereitet und routinemäßig durchdiagnostiziert werden. Diagnostische Verfahren in der Kita, ursprünglich gedacht zur Unterstützung individueller Förderung, übernehmen damit zunehmend eine steuernde Funktion im Bildungssystem.
Ein besonders drastisches Beispiel für diese übermäßige Datafizierung liefert der aktuelle Antrag der CDU im Niedersächsischen Landtag (Drucksache 19/6523): Geplant ist eine Vorverlagerung der Sprachstandserhebung in das vorletzte Kitajahr, die als Grundlage für eine durchgängige Diagnose des Sprachförderbedarfs bis zur 10. Klasse dienen soll. Anstelle individueller Förderkonzepte und professioneller Bedarfsanalysen tritt damit eine systematisierte Sprachdiagnostik, bei der sogenannte – ebenfalls mess- und bewertbare – Basiskompetenzen in der deutschen Sprache bereits bis zum Schuleintritt auf ein als „notwendig“ definiertes Niveau gebracht werden sollen. Im Übrigen die gleiche Forderung der CDU-nahen Konrad Adenauer Stiftung, die im „Bildungserfolg“ Kanadas und Japans politische Handlungsempfehlungen ableiten, die im Kern zu einer Einführung einheitlicher Bildungspläne und einem Zuwachs an Diagnoseinstrumenten führen sollen (Sliwka 2025, S. 4 f.). Frühpädagogik wird so zur Vorstufe eines datengetriebenen Bildungssystems, das Effizienz, Vergleichbarkeit und Steuerbarkeit verspricht. Doch was bedeutet es für Kinder, Fachkräfte und Gesellschaft, wenn pädagogische Beziehungen in Kennzahlen übersetzt werden?
Sprache als Schlüssel – aber wohin führt das Schloss?
Die politische Rhetorik der Antragsteller:innen soll zunächst kaum angreifbar sein: Sprache als „Schlüssel zur Welt“, „faire Bildungschancen“ für alle und „gezielte Förderung“ klingen nach wohlgemeinter Inklusion und Bildungsambition. Doch ein genauerer Blick auf die Maßnahme offenbart eine Verlagerung hin zu standardisierter Diagnostik, normierten Lern- und daraus resultierenden Lebensverläufen sowie der Priorisierung von Effizienz und Steuerbarkeit, die sich somit grundsätzlich über pädagogische Beziehungen und professionelle Handlungsspielräume stellt. Die im Antrag geforderte frühzeitige, verpflichtende Sprachstandserhebung im vorletzten Kitajahr soll auf einem einheitlichen Verfahren beruhen, idealerweise nach Hamburger oder bayerischem Vorbild, wobei nur ein Ziel im Vordergrund steht: Kinder mit Förderbedarf frühzeitig identifizieren und in ein 240 Stunden umfassendes Förderprogramm einspeisen. Was dabei außen vor bleibt, ist die zentrale Rolle der pädagogischen Fachkräfte als kontextsensibel beobachtende und dialogisch arbeitende Profession. Die Annahme, man könne durch ein standardisiertes Testverfahren eine objektive, wissenschaftlich fundierte Feststellung von Sprachkompetenz erreichen, blendet die komplexe Realität sprachlicher Entwicklung und sozialer Lebenswelten aus.
Exkurs zum Mediendiskurs
Um einen ersten Geschmack zu bekommen, wie dieses Thema in der breiten Gesellschaft und in höchsten Regierungskreisen betrachtet wird, eignet sich ein Blick in eine aktuelle Folge der Polittalkshow „Markus Lanz“, die im ZDF lief. Die Folge vom 26. Juni 2025 thematisierte unter anderem genau die im Folgenden noch erläuterten Forderungen nach Sprachstandsfeststellungen und verbindlichen Sprachtests. Auf dem offiziellen Youtube-Kanal von ZDFheute Nachrichten wird die Folge mit der Überschrift “Bildungsdebatte: Deutsch-Kenntnisse ein immer größeres Problem?” betitelt. Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, fordert dabei ebenfalls verpflichtende Sprachstandserhebungen in der Kita in allen Bundesländern nach dem Vorbild Bayerns und Hamburgs. Die Talkshow macht deutlich, dass es zwar Probleme auf vielen verschiedenen Ebenen gibt, auch auf institutioneller, die Lösungen sich aber immer am neoliberalistischen Denken orientieren und dabei Leistungen und Kompetenzen im Mittelpunkt der erwünschten Ziele verorten. Die Idee des Neoliberalismus, dass sich jedes Individuum auf seinen persönlichen (wirtschaftlichen) Erfolg zu konzentrieren hat – um diesen zu maximieren – wird hier auf den Bildungssektor übertragen. Diese Bildungsdebatte in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft zeigt auf, dass die aktuelle Regierung in Form der Bildungsministerin an dem Narrativ der Datafizierung festhält, um immer bessere Leistungen und höheren Kompetenzerwerb zu erzielen, ohne auf die nicht-messbaren Bildungs- und Erziehungsziele einzugehen oder diese zu würdigen.
§ 14 NKiTaG – Gesetzliche Realität trifft politischen Aktivismus
Im Niedersächsischen Gesetz über Kindertagesstätten und Kindertagespflege (NKiTaG) werden in Absatz 1 und 2 verschiedene Aspekte behandelt. Bei dem ersten Absatz des Gesetzes handelt es sich um die Sprachstandsfeststellung der Kinder in der Kita im Jahr vor ihrer Einschulung, während sich der zweite Absatz vor allem auf die Entwicklungsgespräche mit den Eltern bezieht.
Das Gesetz beinhaltet dementsprechend bereits die (1) Sprachstandsfeststellung. So müssen die Kitas spätestens zu Beginn des letzten Kindergartenjahres vor der Einschulung überprüfen, wie gut ein Kind Deutsch spricht. Dieses Sprachscreening ist verpflichtend und soll sicherstellen, dass alle Kinder mit ausreichenden sprachlichen Fähigkeiten in die Schule starten können. Wird der Schuleintritt eines Kindes verschoben, muss die Sprachstandserhebung im darauffolgenden Jahr wiederholt werden. So soll gewährleistet werden, dass auch diese Kinder bestmöglich vorbereitet sind, und kein Kind mit unzureichenden Deutschkenntnissen in die Grundschule übertritt. Zeigt sich bei der Überprüfung, dass ein Kind besonderen Sprachförderbedarf hat, ist die Kita verpflichtet, gezielte Unterstützung anzubieten. Diese Förderung soll sich am pädagogischen Konzept der Einrichtung orientieren und auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes abgestimmt sein, die somit keine Einheitslösung, sondern eine passgenaue Hilfe für jedes einzelne Kind, darstellt.
Neben der Überprüfung der Sprachentwicklung ist auch das (2) Gespräch mit den Eltern ein fester Bestandteil der Vorbereitung auf die Einschulung in Niedersachsen. In Absatz 2 wird die Pflicht zu Entwicklungsgesprächen der Kitas mit den Erziehungsberechtigten im letzten Kindergartenjahr vor dem Schuleintritt synchron zur Sprachstandsfeststellung thematisiert. Wurde bei der vorangegangenen Sprachstandserhebung ein Förderbedarf festgestellt, wird in diesem Gespräch ein individueller Plan zur Sprachförderung konkretisiert – angepasst an die Stärken und Bedürfnisse des Kindes. Auch für dieses Gespräch gilt, dass es bei einer Verschiebung des Schuleintritts im Folgejahr wiederholt stattfinden muss. Am Ende des letzten Kindergartenjahres gibt es dann ein abschließendes Entwicklungsgespräch. Ziel ist es, eine gemeinsame Einschätzung zur Schulfähigkeit des Kindes zu gewinnen. Mit Zustimmung der Eltern darf auch die künftige Grundschule an diesem Gespräch teilnehmen – eine Brücke zwischen Kita und Schule, die den Übergang für das Kind möglichst reibungslos gestalten soll.
Antrag der CDU im Nds. Landtag zur Modifizierung der Sprachstandserhebung – mehr Schein als Sein?
Was schlägt die CDU vor?
Die CDU möchte mit ihrem Antrag „Sprache als Schlüssel zur Bildung von Anfang an stärken: Frühkindliche Sprachförderung neu denken!“ vom 18.02.2025 die Sprachstandserhebungen in der Kita einer scheinbar immer weiter vermessbaren Welt anpassen und verschärfen. Der Antrag enthält sechs Forderungen zur Modulation des Gesetzes, die wie folgt aufgebaut sind.
Die Sprachstandserhebungen sollen dementsprechend bereits im vorletzten Kita-Jahr verpflichtend stattfinden (1), statt wie bisher im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung. Ausnahmen bilden subjektive Einschätzungen der Kita-Fachkräfte, die dem Kind ein gutes Deutschniveau bescheinigen. Kinder, denen anschließend eine nötige Sprachförderung diagnostiziert wurde, müssen im letzten Kita-Jahr eine spezielle Sprachförderung von 240 Stunden direkt in der Kita bekommen (2). Dazu soll es eine noch undefinierte finanzielle Aufstockung zur besseren Umsetzung der Sprachförderung geben (3). Das bestehende Programm zur Sprachstandsfeststellung „Fit in Deutsch” soll überprüft und überarbeitet werden – nach dem Vorbild Bayerns (4). Dazu wird eine bessere Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule gefordert sowie mehr Fortbildungen für das Personal zur Sprachförderung (5). Als letzten und übergeordneten Schritt soll ein Sprachförderkonzept entwickelt werden, das von der Kita bis zur 10. Klasse durchgehend umgesetzt wird und durch genügend Fachleute, Geld und Personal im Allgemeinen die Qualität garantiert (6).
Warum der Antrag der CDU kritisch zu sehen ist
Zuerst einmal widerspricht der Antrag der CDU einer Alltagsintegration, denn laut §14 NKiTaG ist die Sprachförderung Teil des Kita-Alltags und keine Sondermaßnahme mit separaten Tests, Programmen oder Verpflichtungen. In seiner Grundannahme reißt der Antrag so die Sprachförderung aus dem Alltag der Kinder und pädagogischen Fachkräfte heraus und stellt die Sprachförderung in ein Licht des Nachhilfeunterrichts, was dem pädagogischen Grundprinzip des bisherigen Gesetzes widerspricht. Außerdem birgt der Zwang zur Teilnahme an einem 240-Stunden-Förderprogramm das Risiko des Untergrabens der pädagogischen Freiheit der Fachkräfte, das Vertrauensverhältnis zu den Familien sowie den partizipativen Bildungsansatz des NKiTaG. Des Weiteren negiert der Antrag die Anstrengungen der pädagogischen Fachkräfte in der alltäglichen Kita-Praxis. So zeichnet die CDU gezielt ein Bild eines nicht funktionierenden Systems, was sachlich falsch ist und keine Wertschätzung für die bestehende Praxis zeigt. Zudem setzt der Antrag einen falschen Fokus, indem er verstärkt auf die Schule statt auf die Kita abzielt. Die Einbindung von Grundschulen in Sprachtests und Fördermaßnahmen verlagert Verantwortung weg von den Kitas – ein falsches Signal, dass das frühpädagogische System insgesamt schwächt. Hinzu kommt eine Ignoranz gegenüber sozialen Bedingungen, die wesentlich zur Sprachentwicklung beitragen. Sprachkompetenz hängt nicht nur vom Kita-Angebot ab, sondern auch von der sozialen Lage, der Familiensprache und der gesellschaftlichen Teilhabe. Das CDU-Papier entindividualisiert das Problem und ignoriert dabei grundlegende strukturelle Ursachen von Bildungsungleichheit. Der CDU-Antrag wirkt wie ein Rückschritt in eine technokratische, defizitorientierte Sicht auf Sprache: testen, bewerten, verpflichten. Das widerspricht modernen pädagogischen Erkenntnissen, dem NKiTaG und auch der Idee von Bildungsgerechtigkeit. Sprachbildung gelingt nicht durch Zwang und Programme, sondern durch qualifizierte Fachkräfte, Zeit sowie stabile (pädagogische) Beziehungen.
Peter Moss machte darauf bereits aufmerksam, dass in diesem aufgebauten Narrativ der zukunftsfähigen und -meisternden Kinder die frühe Kindheitspädagogik dazu beiträgt, dass die Kinder zum egoistischen und gewinnmaximierenden Homo Oeconomicus ausgebildet werden, um in der dazu passenden Ellbogengesellschaft den größtmöglichen Nutzen für sich als Individuum ziehen zu können (Moss 2019, S. 22). Dabei wird die Frage ignoriert, welches Bild die Gesellschaft von Kindern und deren Bildung überhaupt hat und ob ein Festhalten am Status Quo und dessen Optimierung als sinnvoll und erstrebenswert betrachtet wird.
Alternative Narrative und welche Geschichten wir stattdessen erzählen sollten
Stellen wir uns nun kurz vor, wie es wäre, wenn wir Bildung wieder vom Kind aus denken und nicht vom Messinstrument und Statistiken. Das aktuell gelebte Narrativ der Normierung von Sprachentwicklung durch standardisierte Tests benötigt dringend einen Gegenentwurf. Einen Gegenentwurf, der Beziehung, Alltag und Kontext wieder ernst nimmt und in den Vordergrund rückt. Sprache entsteht im Dialog, nicht im Testheft! Anstatt die Kinder passgenau in ein System quetschen zu wollen, sollte sich das System vielmehr auf die Lebenswirklichkeit der Kinder einstellen. Sprachliche Bildung setzt soziale Bildung voraus. Nicht durch Pflichtstunden und Testsettings, sondern durch Zugehörigkeit, Begegnung und echte Teilhabe gelingt sie. Das Erlernen einer Sprache soll nicht als Kontrollmechanismus verstanden werden, sondern als Chance, in einem sozialen Raum die Mehrsprachigkeit, soziale Herkunft und unterschiedlichen Lebenslagen als Ressourcen gewinnbringend zu nutzen, indem zum Beispiel auf vorhandenes (sprachliches) Weltwissen der Kinder angeknüpft wird und eine reflexive Auseinandersetzung angeregt wird (Wiese/Tracy/Sennema 2020, S. 38 f.). Die technokratische Steuerung müsste einem wiedererstarkten Rollenverständnis der pädagogischen Fachkräfte als Beobachter:innen, Begleiter:innen und Ermöglicher:innen von Bildungsprozessen weichen. Sprachförderung sollte als Teil eines beziehungsstarken, vielfältigen Alltags gesehen werden – nicht als isolierte Maßnahme der Leistungskontrolle. Denn Bildung gerade im kindheitspädagogischen Bereich – ist kein Rennen, das man gewinnen muss – sondern ein Prozess, der Freiraum, Anerkennung und soziale Anschlussfähigkeit braucht. Ein Bildungssystem, das Kinder nicht im Detail vermisst, sondern versteht, wäre ein echter Fortschritt.
Stellen wir uns vor, ein Kind kommt neu in die Kita. Es spricht kaum Deutsch, wirkt eher zurückhaltend und beobachtend. Im Testheft fiele es sofort durch. Doch im Morgenkreis darf es ein Lied aus seiner Herkunftssprache vorsingen – und plötzlich singen andere Kinder mit, die dieselbe Sprache kennen. Die Fachkraft greift das auf, lässt Wörter aus verschiedenen Sprachen in den Alltag einfließen, gestaltet gemeinsam mit den Kindern ein mehrsprachiges Bilderbuch. Diese, gerade noch nach Utopie klingende, deshalb oft verpönte Vorstellung ist möglich, wenn wir beginnen, Bildung wieder vom Kind aus zu denken. Ein Alltag, in dem Sprache nicht geprüft, sondern gelebt wird, indem sie kein Sonderprogramm, sondern Teil von Beziehung, Spiel und gemeinsamem Wachsen ist, von dem alle profitieren.
Literatur
Fraktion der CDU im niedersächsischen Landtag (2025): Antrag: Sprache als Schlüssel zur Bildung von Anfang an stärken. Frühkindliche Sprachförderung neu denken! Drucksache 19/6523. Hannover: Nds. Landtag.
Kelle, Helga (2018): Entgrenzung der vorschulischen Diagnostik. In: Zeitschrift Für Grundschulforschung 11, Heft 1, S. 85–100.
Moss, Peter (2019): Alternative narratives in Early Childhood. An Introduction for Students an Practioners. London and New York: Routledge.
Schiefner-Rohs, Mandy/Hofhues, Sandra/Breiter, Andreas (2024): Zum Anspruch, Bildung zu vermessen. Eine (knappe) Einleitung in den Band In: Schiefner-Rohs, Mandy/Hofhues, Sandra/Breiter, Andreas (Hrsg.): Datafizierung (in) der Bildung. Kritische Perspektiven auf digitale Vermessung in pädagogischen Kontexten. Bielefeld: transcript, S. 9–17.
Sliwka, Anne (2025): Was Kanada und Singapur über die frühe Förderung von Basiskompetenzen lehren. In: Analysen & Argumente, Nr. 545. Konrad Adenauer Stiftung e.V., Berlin. https://www.kas.de/documents/252038/33607021/Was+Kanada+und+Singapur+u%CC%88ber+die+fru%CC%88he+Fo%CC%88rderung+von+Basiskompetenzen+lehren.pdf/a22d1eef-9510-dd5a-420d-6a430a2467e0?version=1.0&t=1746436244252 (Abfrage: 25.07.2026).
Wiese, Heike/Tracy, Rosemarie/Sennema, Anke (2020): Deutschpflicht auf dem Schulhof? Warum wir Mehrsprachigkeit brauchen. Berlin: Dudenverlag.
Videoquelle
Markus Lanz vom 26. Juni 2025: https://www.youtube.com/watch?v=cBuZfAUs1II&t=953s&ab_channel=ZDFheuteNachrichten (Abfrage: 14.07.2025)
Titelbild mit KI erstellt
